Fotografische Untersuchung einer neuen Stadtvilla und deren Einbettung in das umliegende Quartier.
Das Bild des Neustadtquartiers wird von alten Stadtvillen geprägt. Ein Gebäude sticht jedoch heraus, obwohl es auf den ersten Blick wie ein Fremdkörper wirkt. Die Grundtypologie ähnelt den Nachbarvillen: ein dreigeschossiger Kubus mit Walmdach. Um das städtebauliche Bild mit modernen Ansprüchen zu verbinden, wurden Elemente der Stadtvilla übernommen. Der seitliche Eingang wurde übernommen, um das Gebäude gegen die dicht bebauten Nachbarn abzuschirmen. Die Hauptfassade zeigt zur Strasse, während das Gebäude vor allem nach Osten und Westen öffnet, was für eine optimale Besonnung sorgt. Die Fensteröffnungen variieren: traditionelle Rasterfenster an der Hauptfassade, rundliche Fenster an den Nebenfassaden und Eckfenster, die den Blick erweitern. Das Dach ähnelt einem Walmdach mit begehbaren Ausschnitten statt Lukarnen. Das Gebäude übersetzt traditionelle Elemente in einen modernen Kontext, wobei der Entwurf das historische Bild bewahren soll.
betreut durch Prof. Erich Häfliger











